Lagerung von Sackgut


Für den Transport der Waren auf dem Lagerboden wurden Sackkarren oder Taxameter (dreirädrige Handkarren) benutzt. Seit dem Siegeszug der Paletten in den 1960er Jahren kamen auch Hubwagen zum Einsatz. Das Stapeln der Güter blieb jedoch weiterhin schwere körperliche Arbeit, denn die Speicher sind nicht für Gabelstapler geeignet.



Bei Kakao und Kaffee wog der Standardsack 60 Kilogramm. Griepen erleichterten das Anfassen, denn prall gefüllte Säcke ließen sich weder an den vier Zipfeln noch an der Naht gut greifen. Außerdem verhinderten die Griepen Verletzungen der Haut durch die rauhen Sisal- oder Jutegeweben.
Bei feineren Geweben nahm man Zuckerklatschen




Auf diesem Bild ist zu sehen, wie die Säcke gegriffen wurden.

Der Text und die Bilder stammen aus dem Speicherstadtmuseum im Hamburger Hafen.
http://www.museum-der-arbeit.de/Speicherstadtmuseum/



Es folgen Bilder von Griepen, die ich in den letzten Jahren auf Flohmärkten erworben habe :



Dieses ist wohl die Standardform, die am meisten verwendet wurde.
Variationen gibt es in der Größe und in der Griffform.


Hier ein Exemplar mit asiatischen Schriftzeichen.

Vielleicht ist die Herkunft dieses Griepen ja China !?






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Letzte Änderung: 9.2.2012